ERSTE HILFE BEI RÜCKENSCHMERZEN

FASZIENZIRKEL

Was bedeutet Faszientraining

Wussten Sie, dass 80% aller Rückenleiden als unspezifisch gelten, dass ihr Orthopäde Ihnen in den meisten Fällen keine genaue Ursache für Ihr Leiden nennen kann?

Viele Beschwerden sind - laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, auf Störungen im Bindegewebe, den sogenannten Faszien zurück zu führen.

Unser Trainerteam bildet sich schon seit mehreren Jahren auf Kongressen, Inhouse-Schulungen und mit Fachliteratur zum Faszientraining weiter.
Unser Ziel ist Ihr Trainingserfolg und vor allem, dass Sie weniger Schmerzen haben und länger schmerzfrei sind.

Faszientraining ist viel mehr als eine Eigenbehandlung mit einer Faszienrolle

Hier ein Auszug und eine Zusammenfassung aus dem Blog Medical Sports Network von Prof. Dr. Robert Schleip

(http://www.medicalsportsnetwork.com/archive/958596/FaszienTeil-II%3A-Vier-Prinzipien-des-Fascial-Fitness.html)

Ziele des Faszientrainings

Beim „Schreibtischtäter“ und bei Schonhaltungen fehlen dynamische Dehnbelastungen, was zur Ausbildung von ungeordneten, wuchernden Querverbindungen in der Fasernetzstruktur führt. Die Folge: Das Gewebe verfilzt zunehmend, es bilden sich Adhäsionen und Verklebungen. Beim Faszientraining sollen dynamische Dehnungen und elastische Federungen die Fibroblasten anregen, wieder eine jugendliche Architektur auszubilden. Die gute Nachricht: Innerhalb von 6 bis 24 Monaten lässt sich ein vormals sprödes Netzwerk in einen resilienten Faszienkörper um- und aufbauen, und zwar mit belastbaren, geschmeidigen und flexiblen Fasernetzen.

1. Prinzip: Rebound Elasticity – der Katapult-Mechanismus

Im australischen Busch leben Kängurus, die bis zu 13 Meter weit springen können. Diese außerordentliche Sprungleistung lässt sich über die reine Kontraktionskraft der Beinmuskeln nicht erklären. Bei der Analyse der zugrundeliegenden Sprungbewegungen entdeckten Wissenschaftler erstmals den sogenannten Katapult-Mechanismus: Die Sehnen und Faszien der Beine werden beim Känguru wie elastische Gummibänder vorgespannt. Das anschließende Loslassen der darin ge­speicherten Energie ermöglicht dann diese erstaunlichen Sprünge. Durch den Einsatz von modernen, portablen Ultraschallgeräten gelang es, auch bei menschlichen Bewegungen eine ähnliche Arbeitsteilung zwischen Muskeln und Faszien genauer zu unter­suchen. Dabei stellte sich heraus, dass die kinetische Speicherenergie der menschlichen Beinfaszien denen von Kängurus in Nichts nachsteht, sondern sie teilweise sogar übertrifft. Nicht nur beim Hüpfen oder Laufen, sondern auch beim Gehen und Werfen entsteht ein erheblicher Teil der Bewegungs­energie aus der oben beschriebenen, dynamischen Federung – dem Katapult-Effekt der Faszien.
 

2. Prinzip: Fascial Stretch – das Dehnen langer Ketten

Charakteristisch für Fascial-Stretch-Übungen sind endgradig drei­dimensionale und wippende Bewegungen. Der Grund: Faszien lieben es, in alle Richtungen gezogen und gedehnt zu werden.
 

3. Prinzip: Fascial Release – Eigenbehandlung mit der Rolle

Die lösenden Techniken sind bereits aus der Manualtherapie bzw. dem Rolfing bekannt. Bei der Eigenbehandlung übernimmt die feste Schaumstoffrolle die Aufgabe des Behandlers. Schon bei der ersten Roll-yourself-Runde melden sich meist deutlich schmerzhafte Stellen, die nach einer weiteren, langsamen Wiederholung spürbar geschmeidiger und durchlässiger werden. Durch das Rollen lösen sich fasziale Adhäsionen und Verdickungen, die Gewebe werden durchfeuchtet, der Körper wird beweglicher, das Körpergefühl verbessert sich und die Schmerzen lassen nach. Die Technik eignet sich auch für Sportler und ­­als Therapie bei orthopädisch-degenerativen Erkrankungen.

4. Prinzip: Propriozeptives Refinement – sinnliche Bewegungen

Unseren Körper nehmen wir hauptsächlich über unsere Faszien wahr und je besser unsere Propriozeption ist, desto besser werden unsere Bewegungsabläufe. Neu ist, dass sich eine gute Propriozeption direkt und positiv auf myofasziale Schmerzen auswirkt. Ziel der sinnlichen, „in sich hineinspürenden Bewegungen“ ist es, gestörte Körperstrukturen wieder in das eigene Körperbild zu integrieren. Da eine gleichmäßige „Bewässerung“ unserer Bindegewebe von großer gesundheitlicher Bedeutung ist, kommt beim propriozeptiven Refinement hinzu, dass wellen- oder schlangenförmige Bewegungen zu einer besseren Umverteilung des Wassers im Körper beitragen.

 

Faszientraining bei Rückenschmerzen

Erste Hilfe bei Rückenschmerzen - Faszientraining als Präventionskurs.

Rückenschmerzen betreffen über 80% der Bevölkerung. Mehr als jeder vierte Bundesbürger klagte in seinem Leben schon einmal über Rückenschmerzen

und jeder dritte hat akute Beschwerden. 

Wussten Sie, dass….

  • Die allermeisten Rückenbeschwerden akut auftreten und nicht länger als 6 Wochen andauern
  • Nur bei 15 bis 20 % der Fälle kann trotz modernster Diagnosetechnik eine eindeutige strukturelle Veränderung als Ursache diagnostiziert werden ( z.B.: Brüche, Bandscheibenvorfälle, etc.)!
  • Behandlungsbedürftige Rückenschmerzen fast immer mit massiven körperlichen Signalen einher gehen (z.B.: Taubheitsgefühl, Lähmungserscheinungen, etc.)

 

Unser spezieller Faszienzirkel

  • Präventionskurs nach §20 SGB V
  • 8 Einheiten in 8 Wochen
  • Erstattung von den gesetzlichen Krankenkassen: In der Regel 75€

Unser Faszienzirkel dient als intensiver Einstieg in die Trainingswelt der Faszien. Nach erfolgter Teilnahme ist die Nutzung des Faszienzirkel für unsere Mitglieder im Rahmen einer Mitgliedschaft kostenlos.

 

 

 

 

Informieren Sie sich jetzt direkt bei uns!

Wir helfen gerne...